Metronom

Sicherlich haben Sie als Gitarrist schon einmal ein Metronom gesehen und vielleicht schon beim Gitarrenunterricht zum Spielen benutzt. Denn auch Gitarristen gebrauchen Metronome, um die Gitarre im richtigen Takt erklingen zu lassen. Metronome sind somit auch für Sie als Gitarrist ein wichtiges Hilfsmittel, um Ihre Gitarrenstücke gut erklingen zu lassen. Doch was sind Metronome eigentlich und welche Unterschiede gibt es beim Kauf zu beachten?
 

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Was genau ist ein Metronom? – Ein kurzer Überblick

Ein Metronom ist kurz gesagt ein Gerät, mit dem immer ein gleichmäßiges Tempo dargestellt wird. Dabei kann das Tempo durch das Metronom sowohl optisch als auch klanglich gezeigt werden. Generell werden Metronome von Musikern genutzt. Sie orientieren sich an den jeweiligen akustischen oder optischen Signalen, die die Metronome vorgeben, um das Tempo der Musik gleichmäßig spielen zu können. Das Tempo wiederum kann an den Metronomen individuell eingestellt werden und wird in aller Regel mit bpm, also mit beats per minute (Schläge pro Minute) angegeben.

 

So funktionieren Metronome

Metronom GitarreEin Metronom mit dem klassischen Mechanismus muss immer aufgezogen werden, damit ein Pendel durch ein Zahnrad und einer Feder in Gang gesetzt wird. Bei den meisten mechanischen Metronomen sieht man dann auch das Pendel hin und her schwingen, da es sich außen befindet. Zudem hört man dabei auch das typische Ticken des Metronoms. Bei den klassischen Metronomen kann schließlich die Pendelgeschwindigkeit an einem Regler verstellt werden, der wiederum das Gewicht am Pendel ändert. So schwingt es schneller oder eben langsamer, je nach Einstellung des Reglers. Durch die bpm-Skala können Sie so die jeweiligen Schläge pro Minute mit dem Regler einstellen. Einige Metronome haben zudem zusätzlich auch noch ein Glöckchenmechanismus, mit dem jeweils der erste Taktschlag angezeigt wird. Im Gegensatz zu den klassischen Metronomen gibt es noch die modernen Quarzmetronome. Diese Metronome funktionieren über einen elektrischen Quarzoszillator, also so wie eine Quarzuhr. Der elektrische Quarzoszillator gibt dabei den Takt an und kann ebenfalls in der Frequenz der Schläge verstellt werden. Quarzmetronome gelten dabei als besonders taktgenau und besitzen die geringste zeitliche Abweichung unter den Metronomen.

 

Wofür werden Metronome benötigt?

Als Musiker sollten Sie vor allem am Anfang immer ein Metronom nutzen, damit Sie beim Üben von diversen Musikstücken immer ein gleichmäßiges Tempo beibehalten. Denn besonders als Gitarren Anfänger haben Sie vielleicht noch Schwierigkeiten damit, den Takt einzuhalten, da sich ein gewisses „Taktgefühl“ meist erst mit der Zeit einstellt. Natürlich können Sie Metronome auch dafür nutzen, um Stücke zunächst in einem langsameren Tempo einzustudieren und dann langsam das Tempo zu steigern. Das verschafft Ihnen auch ein gutes Spielgefühl und sorgt dafür, dass Sie zunächst den gesamten Notenablauf des jeweiligen Stücks erlernen. Auch in einer Band oder einem Orchester werden Ihnen Metronome sehr hilfreich sein, damit Sie zusammen mit den anderen Musikern auch das gleiche Tempo spielen.

 

Die richtige Verwendung macht den Unterschied

Natürlich muss ein Metronom auch immer richtig verwendet werden, damit Sie auch wirklich im richtigen Tempo Ihr Instrument zum jeweiligen Stück spielen können. Die richtige Einstellung ist dabei entscheidend und erfolgt in aller Regel in Viertel-, Achtel- oder ganzen Schlägen. Mithilfe der bpm-Skala können Sie die Einstellung langsam an das Tempo anpassen, um dann schlussendlich die richtige Einstellung zu bekommen. Nur so können Sie sich gut an den Schlägen des Metronoms orientieren und den Takt Ihres gespielten Stücks einhalten.

 

Die verschiedenen Metronomarten

Ein Metronom gibt es grundsätzlich in zwei Varianten. Zum einen gibt es die klassischen Metronome mit einer aufziehbaren Mechanik. Zum anderen gibt es aber auch elektrische Metronome mit einer Quarztechnik. Bei dem klassischen Metronom handelt es sich meist um pyramidenähnliche Bauweisen, in dessen Mitte das Pendel sichtbar heraussteht. Die klassischen Metronome geben nicht nur ein sichtbares Signal durch das Pendel, sondern besitzen auch das akustische Signal in Form eines Tickgeräusches. Sie sind zudem völlig unabhängig von jeglichen Stromquellen wie beispielsweise Batterien. Daher können Sie solche Metronome immer nutzen, solange auch die Mechanik funktioniert.
Elektrische Metronome hingegen sind immer abhängig von einer Stromquelle. Sie funktionieren meist über einen Quarzmechanismus. Die Anzeige der bpm erfolgt dabei heute meist digital über ein LCD-Display. Auch bei diesen Metronomen können Sie das Tempo individuell einstellen, was regelmäßig leichter ist als bei den klassischen Metronomen. Zudem hat man bei den elektrischen Metronomen auch die Möglichkeit, das akustische Signal zuzuschalten oder aber im Stummmodus zu belassen. Elektrische Metronome haben zudem oft auch gleichzeitig ein Stimmgerät integriert.

 

Das gibt es beim Kauf zu beachten

Vor dem Kauf eines Metronoms sollten Sie genau abwägen, welche Art Sie bevorzugen. Das klassische Metronom bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie ein akustisches und zugleich deutlich sichtbares Signal im eingestellten Spieltempo bekommen. Allerdings könnte für Sie die Einstellung der bpm anfangs ungewohnt sein. Beim elektrischen Metronom hingegen erfolgt die Einstellung der bpm sehr einfach. Allerdings sind bei solchen Metronomen die Sichtbarkeit sowie die Hörbarkeit des Tempos mitunter nicht immer so gut. Jedoch haben sie auch den Vorteil, dass Sie so zumeist auch gleichzeitig ein Stimmgerät erhalten. Zudem sollten Sie die Kostenfrage immer individuell beantworten. Klassische Metronome sind häufig etwas teurer als elektrische Metronome. Dafür können klassische Metronome aber auch unabhängig von Stromquellen betrieben werden. Elektrische Metronome hingegen benötigen auch regelmäßig einen Batteriewechsel. Auch für Kindergitarren lohnt sich der Kauf eines Metronoms. So kann der Nachwuchs bereits von Beginn an üben.